Sebastian Groitzsch Adrian Beholz Alexander Zachen Julian Robinet
Team Surftoday> Travel> Norderney Report

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Norderney ist eine der Ostfriesischen Inseln. Sie ist zwischen Juist und Baltrum gelegen. Die Insel hat eine Gesamtfläche von circa 26,3 qm² und circa 6100 Einwohner.  Großteile der Mitte der Insel sowie der gesamte östliche Teil gehören einem Nationalpark an. Die Insel erreicht man mit einer Fähre welche zwischen dem Norddeich und der Stadt Norderney hin und her pendelt. Die Stadt Norderney nimmt den gesamten westlichen Teil der gleichnamigen Insel ein.  Der PKW-Verkehr auf der Insel ist in den Monaten März bis Oktober stark eingeschränkt um die Kurgäste nicht mit Lärm und Abgasen zu belästigen. Will man auf Norderney surfen und nicht gegen das PKW-Verbot verstoßen, so ist ein Fahrrad mit einem für Surfgepäck geeigneten Anhänger fast unentbehrlich. Der einzige mit dem Auto zu erreichende Spot ist das Hafenbecken.

Julian, Björn, Sebastian, Daniela, Janis und Fabian planten einen Norderney-Trip vom 03.10.2008 bis zum 12.10.2008. Julian und Björn brachen schon in der Nacht von Donnerstag auf Freitag auf, doch zuvor mussten sie bei strömenden Regen ein Bett in Björns Bus zimmern. Auch Sebastian und Daniela brachen schon in der Nacht auf. Für die beiden sollte die Fahrt jedoch etwas entspannter verlaufen, da sie sich als Verkehrsmittel bis zum Norddeich für die Bahn entschlossen hatten. Janis und Fabian hingegen machten sich keinen Stress und brachen erst etwas später am Freitag auf.

Als Julian und Björn den Norddeich erreichten warteten Sebastian und ney-text-02Daniela dort schon auf sie. Da sich das letzte Stück bis zum Norddeich über Land mehr hinzog wie erwartet, wurde die erste Fähre zur Insel knapp verpasst. Björn fuhr gerade auf den Wartebereich im Hafen als das Schiff ablegte.
So blieb den vieren noch etwas zeit für einen Spaziergang auf dem Norddeich.  Verrückter Weise ließen sie sich hierbei soviel Zeit, dass sie auch der nächsten Fähre hinterher schauen durften. Also blieb noch Zeit ein paar Fischbrötchen zum Frühstück zu sich zu nehmen. Um nicht auch noch die dritte Fähre zu verpassen warteten die vier letzten Endes am Anlegebereich. Dieser grandiose Plan funktionierte – Julian, Björn, Sebastian und Daniela schafften es auf die dritte Fähre. Doch beim Verlassen der Fähre trat ein unerwartetes Problem auf. Julian und Björn hatten nur eine Norderneycard erhalten, was laut Schiffspersonal zu großen Schwierigkeiten führte. Glücklicherweise glaubte man den beiden bei der Kurverwaltung und ihnen wurde gegen Vorlage der Rechnung eine neue Karte ausgestellt.

Nachdem die vier den Campingplatz erreicht hatten wurde schnell das Vorzelt an Björns Bus gezimmert und das Surfgepäck auf den Fahrradanhänger geschnallt und es ging los zum Hafenbecken. Der Wind reichte für Segel um die sechs Quadratmeter.
In der Zwischenzeit trafen auch Janis und Fabian ein. Erfreulicherweise konnte man auf dem Campingplatz ohne zeitliche Begrenzung warm duschen. Einewillkommene Gelegenheit sich nach dem Surfen richtig aufzuwärmen.

ney-text-03Abends ging es dann zum Essen in die Campingplatzgaststätte. Diese hatte ungefähr den Charme wie Uromas Wohnzimmer – grauenvoll! Den unterkühlten Humor der zunächst nicht wirklich freundlichen Bedienung brachten wir im laufe des Abends zum auftauen, so dass es auch in diesem Wohnzimmer noch lustig wurde.

Am Samstag ging es dann auf zur Kaiserwiese. Der Wind reichte Anfangs für Segel um die 5,3 Quadratmeter – nahm aber stetig zu. Bei 1,5 bis 2 Meter Welle und starker Strömung gab es reichlich Action für eine gelungene Fotosession auf dem Wasser.

Nach einer warmen Dusche, reichlich Sandwichtoast und etwas Erholung ging es dann gegen Abend zum Feiern in die Stadt. Das was einem die Bars und Discotheken boten war Kegelclub Charme vom feinsten. Leider Traf dies nicht wirklich den Geschmack der Truppe.
Die Nächsten drei Tage brachten keinen Wind. Die Tagesabläufe waren bestimmt durch Stadtbesichtigungen, Windskaten, Grillen, Fotografieren und auch einmal ein kühles Blondes an der Promenade.

Da es auch Mittwoch keinen Wind gab und die Vorhersage mehr als dürftig war, wurde der Entschluss gefasst den Urlaub vorzeitig zu beenden. Die Sachen wurden gepackt und es ging auf in die Heimat.

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