Sebastian Groitzsch Adrian Beholz Alexander Zachen Julian Robinet
Team Surftoday> Travel> Molkwerum Report

molkwerum-text-01Es stand erst recht spät fest wer dieses Jahr Ostern alles bei unserem Hollandtrip dabei sein sollte. Letzten Endes setzte sich unsere Truppe von insgesamt elf Leuten aus zwei Gruppen zusammen. Carsten, Oliver Heimann, Timo, Julian Robinet und Björn Schenk bildeten die eine Gruppe. Sie waren schon länger mit der Planung beschäftigt und von Karfreitag eine Woche in Hindeloopen verweilen.
Die Jungs und Mädels aus der zweiten Gruppe – bestehend aus Sebastian Groitzsch, Swen, Jörn, Melissa, Thomas und Daniela – wollten nur bis Ostermontag bleiben, da diese nur über die Feiertage frei hatten.
Am Karfreitag in der Frühe ging es endlich los. Ziel unserer Reise war Camping Schuilenburg in Hindeloopen. Björn war schon öfters auf diesem Campingplatz. Er schlug diesen aufgrund seiner Nähe zum Wasser vor.
Doch als wir dort ankamen trauten wir unseren Ohren nicht. Man machte uns auf nicht gerade freundliche Weise klar, dass wir unerwünscht auf diesem Campingplatz seien. Man wolle keine jungen Menschen auf diesem Platz. Auch der Einwand von Björn, dass er schon öfters auf diesem Platz war und dass es noch nie Probleme gab wurde ignoriert. Man hielt es nicht einmal für notwendig diesen Sachverhalt zu prüfen. Scheinbar kann es sich dieser Platz erlauben bisher zufriedene Gäste abzuweisen.
Was blieb uns anderes übrig als ein anderes Quartier für diesen Urlaub zu suchen. So kam es, dass wir unsere Zelte auf Camping Seleantsje in Molkwerum aufschlugen. Hier empfing man uns freundlich. Wir durften uns einen freien Stellplatz aussuchen. So kam es, dass wir bei strahlendem Sonnenschein doch noch unsere Zelte aufbauen, beziehungsweise Björns Bus inklusive Vorzelt platzieren konnten.
Gegen Abend wurde es windig. Schnell riggten wir Segel um die sechs Quadratmeter und es ging aufs Wasser. Nach der Surfsession am Nachmittag wurde abends abschließend noch gegrillt.

In der Nacht wurde es richtig kalt. Carsten, Julian und Björn waren froh, dassmolkwerum-text-02 sie im beheizten Bus schlafen konnten. Der Rest der Truppe schlief in Zelten.

Am nächsten Morgen ging es schon sehr früh aus Wasser. Der Wind reichte für Segel von 4,3 bis 4,7 Quadratmeter. Julian, der wie immer der erste auf dem Wasser war zeigte wo es lang ging. Der Wind war eisig. Trotzdem lies es sich keiner nehmen aufs Wasser zu gehen. Für Björn fand dieser Surftag ein schnelles Ende. Bereits nach wenigen Minuten harkte er sich im Sprung versehentlich in sein Trapez ein und musste nachdem er sich beim Aufprall auf das Gabelbaumkopfstück sein Becken geprellt hatte aus dem Wasser geholt werden. Glücklicherweise konnte er nach einigen Minuten wieder laufen, so dass dieser Unfall kein vorzeitiges Aus für den Urlaub bedeutete.
Der Rest der Surftruppe nutze noch eine ganze Weile den Wind. Wir stellten nun sehr schnell Fest, dass das Wetter doch sehr wechselhaft werden würde.
Sonnenschein, Regen, Schnee und Hagel begleiteten uns von nun an den Rest unserer Urlaubszeit. Gegen Mittag besuchte uns der Wart des Campingplatzes.
Er teilte uns mit, dass die neue Bar des Platzes diesen Abend erstmalig öffnen würde. So kam es, dass wir nach erneutem Grillen und ein paar kühlen Getränken dort einkehrten.

Sonntag kam gegen Mittag erneut Wind auf. Diesmal für Segel zwischen 5,3 und 6,2 qm. Jedoch gingen nur Julian, Björn und Timo aufs Wasser. Sie machten unter sich mit Hilfe von Julians GPS-Gerät einen kleinen Speedwettberwerb aus. Schnellster war Timo, dann kam Björn und das Schlusslicht bildete Julian. Geschwindigkeit hat wohl doch etwas mit Gewischt zu tun.
Als die drei vom Wasser kamen stellten sie fest, dass die übrigen verschwunden waren. Sie hatten es vorgezogen schwimmen zu fahren um sich einmal richtig aufzuwärmen.

Nacht wurde es richtig kalt. Carsten, Julian und Björn waren froh, dass sie im beheizten Bus schlafen konnten. Der Rest der Truppe schlief in Zelten.

molkwerum-text-03Gegen Abend kehrten wir wieder in der Bar ein. Es war der letzte gemeinsame Abend, da Sebastian, Jörn, Swen, Melissa, Daniela und Thomas am nächsten Tag nach Hause fahren sollten.
Erst an diesem Abend fand die Truppe richtig zusammen. Wir spielten Tabou, tranken ein paar Heineken und hatten einen lustigen Abend. Wir lernten an diesem Abend sehr viel. Nun wissen wir zum Beispiel, dass Marzipan ähnlich wie Marzipan ist oder das Gärtnerin die weibliche Form von Garten ist.

Montag Morgen wurden die ersten Zelte abgebaut. Gegen Mittag machten wir noch eine Schneeballschlacht und bauten einen Schneemann. Nach der Verabschiedung waren nur noch Julian, Carsten, Timo, Oli und Björn übrig. Abends ging es dann noch einmal kurz in die Bar. Anschließend schauten wir noch eine DVD in Björns Bus.

Dienstag Morgen ging es noch einmal sehr früh aufs Wasser. Der Wind reichte wieder für das 4,7er. Nach der Surfsession am Vormittag fällten die restlichen fünf den Entschluss auch Ihre Sachen zusammen zu packen und sich auf den Heimweg zu machen. So fand der Surfurlaub ein vorzeitiges Ende.
Insgesamt bleibt festzuhalten: Es war zwar sehr kalt, aber dennoch hatten wir viel Spaß, fünf Tage am Stück Wind und eine super Truppe zusammen.




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