Sebastian Groitzsch Adrian Beholz Alexander Zachen Julian Robinet
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alacati-text-01„Ich brauch hier Hilfe – fünfzig, sechzig Kilo Surfbretter“ hallte es durch die Hallen des Flughafen Köln-Bonn nachdem wir unser Material auf das Band zum Durchleuchten an der Sperrgepäckaufgabe gelegt hatten.
Scheinbar hat sich noch ein weiterer Flughafenbediensteter gefunden, der dem guten Mann helfen konnte unsere wertvolle Fracht wieder vom Band zu heben, denn das Material purzelte wie erhofft in Izmir aus dem Flieger.

Julian war mit ein paar Freunden schon eine Woche zuvor nach Alacati aufgebrochen. Sein Aufenthalt sollte sich mit Oli, Simon und Björn um genau eine Woche überschneiden. Einer der Gründe warum wir vier dieses Jahr Alacati als Reiseziel auswählten war sicherlich auch die neue Arbeitsstelle von Sebastian – das ASPC Surfcenter.

Schon auf dem Hinflug ging es sportlich zur Sache. Simon und Oli veranstalteten einen Wettkamp zwischen den Flugbegleiterinnen: Welche der beiden zuerst unsere Plätze erreichte und uns Bier brachte hatte gewonnen. Das selben Regeln galten auch für das Abholen des Leergutes nach Drücken des Serviceknopfes.

Gegen drei Uhr in der Frühe holte uns dann Sebastian mit einem Kleinbus am Flughafen ab. Zum Glück bewahrheitete sich seine Ankündigung, dass er mit einem Ford Fiesta kommen würde nicht. Nach circa einer Stunde Fahrt erreichten wir unser Ziel die Bucht von Alacati. Wir schmissen unser Material aus dem Kleinbus und Sebastian verabschiedete sich bis zum nächsten Morgen.

Am nächsten morgen schlugen wir unsere Unterkunft für die nächsten alacati-text-02Wochen am Strand auf: ein Dreimann-Igluzelt, dass wir für fünfzig Euro bei ebay erstanden hatten. Oli der es kaum erwarten konnte aufs Wasser zu kommen hatte bereits in der Nacht begonnen seine Gabeln zusammen zu schrauben. Aber noch war es nicht so weit. Der Wind liess noch bis zum Mittag auf sich warten.

Die erste Woche konnten wir uns über den Wind nicht beklagen. Schnell hatten wir raus, dass gegen Morgen der Wind stärker war – zum Mittag hin schwächer wurder und am Nachmittag wieder zulegte. Der Wind reichte meist für Segel zwichen 4,5 und 5,5 Quadratmetern.Wir kreutzen meist hoch bis hinter den Hafen, da wir feststellten, dass dort der Wind etwas stärker, konstanter und das Wasser Spiegelgatt war – perfekt für Freestyle.

Wir verbrachten quasi den ganzen Tag auf dem Wasser. Abends fuhren wir meistens in die Stadt um etwas zu Essen und zu Trinken. Sebastian als “Neueinheimischer” zeigte uns einige interessante Lokalitäten. Dazu gehörte auch ein Besuch im Babilon – eine der größten Freiluftdiskotheken.

Wir kamen dort dank ASPC kostenfrei hinein – aber die Getränkepreise waren so abschreckend, dass man sich kaum traute etwas zu bestellen. Man musste zu unserem Leidwesen feststellen, dass es nicht gerade günstig ist in der Türkei feiern zu gehen.

alacati-text-03Nach der ersten Woche verabschiedeten sich Julian und der Rest der Truppe. Übrig blieben nur Oli, Simon, Sebastian und Björn. Mit den andern verabschiedete sich leider auch zunächst einmal der Wind. Fast die ganze zweite Woche verbrachten wir im Chill-Mode oder beim Dümpelfreestyle.

In der dritten Woche kehrte der lang ersehnte Wind zurück – und zwar ordentlich. Auch in dieser Woche brauchten wir keine Segel jehnseits der 5,5 Quadratmeter. Es ging oft auch 4,7 und kleiner.

Aber auch die dritte Woche ging vorüber und so hiess es dann Abschied nehmen von Sebastian der zurück blieb im “Surf Paradise” und nach 5 Passkontrollen und dreimal abtasten saßen Oli, Simon und Björn wieder im Flieger Richtung Köln.

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